Stereotypen

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Viele Studien der letzten Jahre, die sich mit Stereotypen im Bildungskontext beschäftigt haben, zeigen: Mädchen bekommen während ihrer gesamten Ausbildung gespiegelt, dass sie angeblich nicht so gut in Naturwissenschaften und Mathematik sind wie Jungen. Generell werden Frauen insbesondere in MINT-Bereichen strenger bewertet als Männer. Das Denken in Geschlechterstereotypen beginnt bereits früh, denn ungefähr mit sechs Jahren fangen Kinder an, ein besonders bedeutsames Stereotyp zu entwickeln: Die Mädchen und Jungen denken bei einer »schlauen Person« eher an einen Mann als an eine Frau. Dies wird vor allem dann problematisch, wenn es dazu führt, dass Mädchen sich nicht dieselben Fähigkeiten und Ziele zutrauen wie Jungen. Eltern, pädagogische Begleitungen, aber auch Jugendliche müssen sich frühzeitig die Frage stellen, woran man eigenes stereotypisches Denken erkennt und dem entgegensteuert, bevor es sich manifestiert oder zu limitierenden Lebensentscheidungen führt.

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